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 Unser Gütesiegel für den verbraucherfreundlichen Online-Shop

Unser Gütesiegel für den besonderen Online-Shop sagt vor allem eins:

Wir empfehlen diesen Online-Shop als besonders kundenfreundlich!


weil, neben einer Reihe anderer Kriterien, vor allem
- die Kundenfreundlichkeit im Online-Shop ganz oben steht,
- der Online-Händler das bekräftigt, indem er im Konfliktfall mit Kunden unserem Schiedsverfahren beitritt.

Verbraucherfeindliche Online-Shops, unkulante und griesgrämige Händler, mieser Service, schlechte Erreichbarkeit, ewige Lieferzeiten, Versteck-Taktik, .... sind hier nicht zu erwarten.

 Wir zeigen mit dem Finger auf die Guten!

Mit dem Vertrauenssiegel für kundenfreundliche Online-Shops zeigen wir Internet-Händler, bei denen Kundenzufriedenheit an oberster Stelle steht. Die Shopbetreiber verpflichten sich ausdrücklich zu kundenfreundlichem Verhalten und Beachtung der Verbraucherrechte. Sollte es dennoch je zu Konflikten zwischen Händler und Kunden kommen, können Sie uns kostenlos als Schiedsstelle anrufen: 

Wir schreiten ein und helfen im Konfliktfall mit einem Schiedsspruch.

Wichtig auch: Online-Shops können dieses Gütesiegel nicht "kaufen", sondern erhalten dies nur auf Empfehlung nach einem umfangreichen Prüfungsverfahren. 

Zeigt sich bei Kontrollen, oder durch Kundenbeschwerden, dass Online-Shops ihren Zertifizierungsverpflichtungen nicht nachhaltig umfänglich nachkommen, wird das Gütesiegel ersatzlos entzogen. 

Wer unser Gütesiegel führen darf, ist damit im Internet immer für kundenfreundliches und faires Verhalten in besonderer Weise erkennbar.

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Internetkauf

Die häufigste Vertragsform ist der Kaufvertrag. Dieser kann sich, je nachdem wo gekauft wird unterschiedlich gestalten. Grundlage ist der klassische Kauf im Geschäft. Für den Kauf im Internet hat der Gesetzgeber erweiterte Regeln eingeführt um die Verbraucher auch bei den speziellen Eigenarten dieses Mediums ausreichend zu schützen. So steht den Verbrauchern beim Internetkauf neben anderen Regelungen vor allem ein besonderes Widerrufs- oder Rücktrittsrecht zu. Auch müssen Verbraucher auf besondere Weise über die Identität des Unternehmers, Kontaktmöglichkeiten zu ihm, Preisbestandteile, darüber, wie der Vertrag zustande kommt und vieles mehr umfassend und rechtzeitig informiert werden. Wir haben folgend ein paar Informationen hierzu ins Netz gestellt.



Widerrufsrecht des Verbrauchers:


Widerrufsrecht des Verbrauchers:

Beim Warenkauf im Internet hat der Gesetzgeber ein Recht des Verbrauchers auf Widerruf vorgesehen:

Verbraucher und der Unternehmer sind an ihre auf den Abschluss des Vertrags gerichteten Willenserklärungen nicht mehr gebunden, wenn der Verbraucher seine Willenserklärung fristgerecht widerrufen hat.

- Der Widerruf erfolgt durch Erklärung gegenüber dem Unternehmer.
- Aus der Erklärung muss der Entschluss des Verbrauchers zum Widerruf des Vertrags eindeutig hervorgehen.
- Der Widerruf muss keine Begründung enthalten.
- Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs.

Beispiel der 2 Wochen-Frist:
Warenerhalt am: Montag, 03.11.2014
Fristbeginn am: Dienstag, 04.11.2014, 00:00 Uhr
Fristende am: Montag, 17.11.2014, 24:00 Uhr

Die Widerrufsfrist beginnt bei einem Verbrauchsgüterkauf:

a) bei einheitlicher Lieferung: sobald der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht Frachtführer ist, die Waren erhalten hat,

b) bei einheitlicher Bestellung und getrennter Lieferung: sobald der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht Frachtführer ist, die letzte Ware erhalten hat,

c) bei mehreren Teilsendungen oder Lieferung in Stücken: sobald der Verbraucher oder ein vom Verbraucher benannter Dritter, der nicht Frachtführer ist, die letzte Teilsendung oder das letzte Stück erhalten hat,

d) bei regelmäßiger Lieferung von Waren über einen festgelegten Zeitraum: sobald der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht Frachtführer ist, die erste Ware erhalten hat.

e) bei einem Vertrag, - der die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten zum Gegenstand hat, mit Vertragsschluss.

- Die Widerrufsfrist beginnt nicht, bevor der Unternehmer den Verbraucher entsprechend den gesetzlichen Anforderungen unterrichtet hat.

- Das Widerrufsrecht erlischt aber spätestens zwölf Monate nach den vorstehend genannten Lieferzeitpunkten.

- Im Falle des Widerrufs sind die empfangenen Leistungen unverzüglich zurückzugewähren. Die Frist beträgt 14 Tage und beginnt für den Unternehmer mit dem Zugang und für den Verbraucher mit der Abgabe der Widerrufserklärung. Ein Verbraucher wahrt diese Frist durch die rechtzeitige Absendung der Waren.

- Der Unternehmer trägt bei Widerruf die Gefahr der Rücksendung der Waren.


Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen auch dann, wenn der Unternehmer die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Unternehmer verliert.

Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten auch dann, wenn der Unternehmer mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Verbraucher 1. ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und 2. seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert.


AUSNAHMEN:

Das Widerrufsrecht besteht, soweit die Parteien nichts anderes vereinbart haben, nicht bei folgenden Verträgen:

1. Verträge zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind,

2. Verträge zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde,

3. Verträge zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde,

4. Verträge zur Lieferung von Waren, wenn diese nach der Lieferung auf Grund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden,

5. Verträge zur Lieferung alkoholischer Getränke, deren Preis bei Vertragsschluss vereinbart wurde, die aber frühestens 30 Tage nach Vertragsschluss geliefert werden können und deren aktueller Wert von Schwankungen auf dem Markt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat,

6. Verträge zur Lieferung von Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten Packung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde,

7. Verträge zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen,

8. Verträge zur Lieferung von Waren oder zur Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich Finanzdienstleistungen, deren Preis von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat und die innerhalb der Widerrufsfrist auftreten können, insbesondere Dienstleistungen im Zusammenhang mit Aktien, mit Anteilen an offenen Investmentvermögen im Sinne von § 1 Absatz 4 des Kapitalanlagegesetzbuchs und mit anderen handelbaren Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Geldmarktinstrumenten,

9. Verträge zur Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Beherbergung zu anderen Zwecken als zu Wohnzwecken, Beförderung von Waren, Kraftfahrzeugvermietung, Lieferung von Speisen und Getränken sowie zur Erbringung weiterer Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht (das gilt nicht für Verträge über Reiseleistungen nach § 651a BGB, wenn diese außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden sind, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden),

10. Verträge, die im Rahmen einer Vermarktungsform geschlossen werden, bei der der Unternehmer Verbrauchern, die persönlich anwesend sind oder denen diese Möglichkeit gewährt wird, Waren oder Dienstleistungen anbietet, und zwar in einem vom Versteigerer durchgeführten, auf konkurrierenden Geboten basierenden transparenten Verfahren, bei dem der Bieter, der den Zuschlag erhalten hat, zum Erwerb der Waren oder Dienstleistungen verpflichtet ist (öffentlich zugängliche Versteigerung),

11. Verträge, bei denen der Verbraucher den Unternehmer ausdrücklich aufgefordert hat, ihn aufzusuchen, um dringende Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten vorzunehmen; dies gilt nicht hinsichtlich weiterer bei dem Besuch erbrachter Dienstleistungen, die der Verbraucher nicht ausdrücklich verlangt hat, oder hinsichtlich solcher bei dem Besuch gelieferter Waren, die bei der Instandhaltung oder Reparatur nicht unbedingt als Ersatzteile benötigt werden,

12. Verträge zur Erbringung von Wett- und Lotteriedienstleistungen, es sei denn, dass der Verbraucher seine Vertragserklärung telefonisch abgegeben hat oder der Vertrag außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wurde, und

13. notariell beurkundete Verträge; dies gilt für Fernabsatzverträge über Finanzdienstleistungen nur, wenn der Notar bestätigt, dass die Rechte des Verbrauchers aus § 312d Absatz 2 gewahrt sind.